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Ein Kommentar von Frank Uferkamp.

Ein Kommentar von Frank Uferkamp.

Ein Kommentar von Frank Uferkamp.

Die Spannung steigt, der Druck ist riesig, das Interesse immens: Sowohl die Liberalen wie auch die Öffentlichkeit warten auf Westerwelles Auftritt an Dreikönig. Denn die Liberalen stecken in der größten Krise, seitdem Möllemanns Finanzaffäre sie zu zerstören drohte. In diesem Jahr stehen sieben Landtagswahlen an.

Überall muss die FDP um den Einzug in den Landtag bangen. Westerwelle ist bisher jede Antwort darauf schuldig geblieben, wie er seine Partei aus dem Keller führen will. Schafft er dies mit einer einzigen Rede? Auch FDP-Politiker haben da ihre Zweifel.

Das Dauertief der FDP belastet längst die Koalition. Das führt dazu, dass ausgerechnet Horst Seehofer Westerwelle beispringt. Spätestens dadurch wird jedem klar: Die Lage für den FDP-Chef ist sehr ernst.

Doch soll niemand Westerwelle unterschätzen. Er kann kämpfen – das hat er im Möllemann-Skandal gelernt. Sein bestes Argument ist allerdings nicht seine eigene Stärke, sondern die Frage nach einer Alternative zu ihm. Westerwelle setzt wohl auf den Faktor Zeit – und geht damit volles Risiko ein.

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