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Ein Kommentar von Ulrich Krökel.

Ein Kommentar von Ulrich Krökel.

Marcus Dewanger

Ein Kommentar von Ulrich Krökel.

Wenn Angela Merkel nach Warschau reist, hat sie seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit Heimspiele in der Fremde. Was wahre Freundschaft wert ist, zeigt sich allerdings oft erst in Krisenzeiten. Dass die Lage in Europa angesichts der imperialen russischen Krim-Politik ernst ist, wissen Tusk und Merkel nur zu gut. Deshalb auch probten Kanzlerin und Premier gestern den Schulterschluss.

Merkel verwies auf die unverbrüchliche Verteidigungsgemeinschaft der mitteleuropäischen Länder in der Nato. Das war klug, denn wenn der Westen in Moskau Gehör finden kann, dann nur, wenn zentrale Mächte wie Polen und Deutschland mit einer Stimme sprechen.

 

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