Jedem zwölfte Kind auf der Welt geht es einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge schlechter als seinen Eltern.

Kind im Flüchtlingslager nahe Al-Rakka
Ein Kind spielt in Ain Issa, Syrien, in einem Flüchtlingslager. Das Lager beherbergt größtenteils Familien die vor Kämpfen zwischen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und einer von den USA unterstützen Koalition aus syrischen Truppen aus Al-Rakka geflohen sind. (Archivfofo)

Ein Kind spielt in Ain Issa, Syrien, in einem Flüchtlingslager. Das Lager beherbergt größtenteils Familien die vor Kämpfen zwischen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und einer von den USA unterstützen Koalition aus syrischen Truppen aus Al-Rakka geflohen sind. (Archivfofo)

Morukc Umnaber

Ein Kind spielt in Ain Issa, Syrien, in einem Flüchtlingslager. Das Lager beherbergt größtenteils Familien die vor Kämpfen zwischen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und einer von den USA unterstützen Koalition aus syrischen Truppen aus Al-Rakka geflohen sind. (Archivfofo)

New York.  Jedem zwölfte Kind auf der Welt geht es einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge schlechter als seinen Eltern. Weltweit sei für 180 Millionen Kinder in 37 Ländern die Wahrscheinlichkeit höher, in extremer Armut zu leben, nicht in die Schule zu gehen oder an Gewalt zu sterben als noch vor 20 Jahren, hieß es in dem am Montag in New York veröffentlichten Bericht. Gründe dafür seien vor allem Konflikte und schlecht arbeitende Regierungen.

Den stärksten Niedergang der Lebensqualität von Kindern beobachteten die Autoren des Berichts im Südsudan, aber auch in der Zentralafrikanischen Republik, in Syrien und im Jemen ging es Kindern schlechter als ihren Eltern. In mehr als 14 Ländern, darunter beispielsweise Kamerun und Simbabwe, stieg die Zahl der Menschen in extremer Armut an. In 21 Ländern, darunter Syrien und Tansania, sank die Zahl der Kinder in Grundschulen. In 19 Ländern stieg die Zahl der Kinder, die durch Gewalt ums Leben kamen, darunter im Irak, in Libyen und in der Ukraine. (dpa)

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