Das US-Heimatschutzministeriums hatte mitgeteilt, das Einreiseverbot gelte nicht zwangsläufig für Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft.
Das US-Heimatschutzministeriums hatte mitgeteilt, das Einreiseverbot gelte nicht zwangsläufig für Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft.

Das US-Heimatschutzministeriums hatte mitgeteilt, das Einreiseverbot gelte nicht zwangsläufig für Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft.

Daniel Karmann

Das US-Heimatschutzministeriums hatte mitgeteilt, das Einreiseverbot gelte nicht zwangsläufig für Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft.

Berlin (dpa) - Sogenannte Doppelstaatler müssen nach Einschätzung des Transatlantikkoordinators der Bundesregierung kein Einreiseverbot in die USA mehr fürchten. Für sie gelte das von US-Präsident Donald Trump verfügte Einreiseverbot für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern nicht, sagte der CDU-Politiker Jürgen Hardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag nach Gesprächen mit Vertretern des US-Außenministeriums.

«Die Einreisevoraussetzungen für Doppelstaatler wurden in den ursprünglichen Modus zurückgeführt. Deutsche, die auch einen Pass der sieben vom Einreisebann betroffenen muslimischen Länder haben, können ab sofort wieder ein Einreisevisum zu den bisherigen Bedingungen beantragen», erklärte Hardt.

Zuvor hatte bereits das US-Heimatschutzministeriums mitgeteilt, das Einreiseverbot gelte nicht zwangsläufig für Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft. «Reisende werden auf der Grundlage des Passes bewertet, den sie vorzeigen», hieß es.

Vom Auswärtigen Amt in Berlin war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Auf der Webseite der US-Botschaft in Deutschland hieß es am Dienstagabend aber unverändert: «Wenn Sie ein Staatsbürger eines dieser Länder sind oder die doppelte Staatsbürgerschaft in einem dieser Länder haben, vereinbaren Sie bitte keinen Termin für ein Visainterview und zahlen Sie zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Visagebühr.»

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