Bundestagswahl 2013
Der wahrscheinliche neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner findet harte Worte für die Arbeit der bisherigen Parteiführung.

Der wahrscheinliche neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner findet harte Worte für die Arbeit der bisherigen Parteiführung.

Britta Pedersen

Der wahrscheinliche neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner findet harte Worte für die Arbeit der bisherigen Parteiführung.

Düsseldorf (dpa) - Der wahrscheinliche neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat eine gründliche Aufarbeitung der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl angekündigt. Die FDP habe "Anlass für Klientelverdacht, Lobby-Vorwürfe und Häme gegeben" - selbst wenn dies innerhalb der Partei unbegründet erscheine, sagte Lindner am Dienstag in Düsseldorf.

Die FDP hat mit nur 4,8 Prozent der Stimmen den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst. Die Partei dürfe nun weder nach links noch nach rechts rücken, betonte Lindner. Er wolle die FDP als respektierte Partei nach vorne in die gesellschaftliche Mitte führen. Der 34-Jährige will für den Parteivorsitz kandidieren. Der Vorstand der NRW-FDP hat ihn dafür einstimmig nominiert.

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