Amtseinführung: Bis in den frühen Morgen tanzten Barack und Michelle Obama sich von Ball zu Ball.

Mit Charme und Lockerheit die Müdigkeit überspielt: Michelle und Barack Obama auf einem der zehn Amtseinführungsbälle in Washington.
Mit Charme und Lockerheit die Müdigkeit überspielt: Michelle und Barack Obama auf einem der zehn Amtseinführungsbälle in Washington.

Mit Charme und Lockerheit die Müdigkeit überspielt: Michelle und Barack Obama auf einem der zehn Amtseinführungsbälle in Washington.

dpa

Mit Charme und Lockerheit die Müdigkeit überspielt: Michelle und Barack Obama auf einem der zehn Amtseinführungsbälle in Washington.

Washington. "Change", einen Wandel, hat der neue Präsident Barack Obama versprochen, und er wurde bereits am Abend der Vereidigungsfeierlichkeiten in Washington sichtbar. Vorgänger Bush hatte vor vier Jahren um diese Zeit längst erschöpft im Bett gelegen, als Obama und Michelle in der Nacht zu gestern noch auf diversen Bällen die Runde machten. Es zwar zweifellos müde, das neue "Erste Paar", aber es tanzte sich wacker von Ball zu Ball, zehn Bälle waren es, die es für Obama und seine Frau zu besuchen galt - am Vorabend eines harten ersten Arbeitstages für den neuen Präsidenten.

Als seinen "Felsen" hat Obama Michelle immer wieder bezeichnet, als Frau, die ihn auf dem Boden der Tatsachen hält. Auf vielen Veranstaltungen sah man sie zusammen, sie umarmten sich, klopften sich auf die Schulter, aber tanzend, in einer wirklich intimeren zarten Pose - so hatte sie der Großteil der Bevölkerung bisher selten erlebt.

"Zuerst, sieht meine Frau nicht gut aus?" fragte der 47-jährige Obama, als er bei einem Bürgerball mit Zugang nicht nur für die Reichen seine zwei Jahre jüngere Michelle auf das Parkett führte. Nach einem eleganten goldgelben funkelnden Mantel-Kleid-Ensemble während der offiziellen Vereidigungsfeierlichkeiten trug seine Frau eine Robe in Elfenbein-Weiß, aus Chiffon mit spielerischen kleinen Ornamenten, schulterfrei auf der linken Seite.

Etwas verlegen und unbeholfen schienen beide, als sie zu dem von Star Beyoncé gesungenen langsamen Chanson "At Last" ihren ersten Tanz des Abends absolvierten. Aber ob gute Tänzer oder lausige, wie George W. Bush einst seine Kapazitäten auf diesem Gebiet beschrieb - es machte nichts. Mit einem Lächeln, Charme, manchmal sich selbst auf die Schippe nehmend, dann wieder umschlungen wie ein frisch verliebtes Paar, schwangen die Obamas ihre Tanzbeine. Und ganz Amerika war begeistert.

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