Ein Militärschlag gegen Produktionsstätten im Iran, möglicherweise gesteuert aus Israel, würde angesichts der neuerlichen Provokation aus Teheran viele mit Genugtuung erfüllen.

Doch ein Bombardement wäre verheerend für den Nahen Osten, der durch eine solche Erschütterung endgültig um seine Stabilität gebracht würde.

Dennoch können der Weltgemeinschaft die Aktivitäten des Iran nicht egal sein. Die fünf ständigen Sicherheitsratsmitglieder und Deutschland müssen Teheran nun unmissverständlich klar machen, dass die Verweigerungshaltung Ahmadinedschads rigide Sanktionen zur Folge haben wird.

Vor allem aber: Die UN müssen ihren Sanktionsdrohungen Nachdruck verleihen, indem sie diese mit einem festen Zeitplan verbinden.

christoph.lumme@wz-plus.de

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