Athen. Der größte griechische Rentenfonds hat im vergangenen Jahrzehnt bis zu acht Milliarden Euro für Tote überwiesen. Dies räumte der Direktor des staatlichen Versicherers, Rovertos Spyropoulos, am Montag ein. Das Geld ging zumeist an betrügerische Angehörige der Verstorbenen. Spyropoulos versicherte, man werde alles tun, um das Geld zurückzubekommen.

Derweil kündigte der griechische Regierungschef Papandreou an, seine Bürger sollten in einem Referendum über die Beschlüsse des Euro-Gipfels abstimmen. Wenn das Volk die Vereinbarung ablehne, „wird sie nicht verabschiedet“. Gleichzeitig kündigte Papandreou eine Vertrauensfrage im Parlament an. Die Euro-Länder hatten einen Schuldenerlass und weitere Hilfen für Athen beschlossen – geknüpft jedoch an harte Sparmaßnahmen. Red

 

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