Anwesen des US-Präsidenten kostet 35 000 Dollar pro Woche.

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Barack Obamas Residenz steht im teuersten Ort der Vereinigten Staaten.

Barack Obamas Residenz steht im teuersten Ort der Vereinigten Staaten.

Barack Obamas Residenz steht im teuersten Ort der Vereinigten Staaten.

Washington. Nach sieben harten Monaten im Amt kann US-Präsident Barack Obama nicht ein Mal während des Urlaubs Ruhe finden. Die Ferienpläne der "First Family" gehen zu Lasten der politischen Glaubwürdigkeit, wettern empörte Republikaner. Aber nicht nur sie. Auch demokratische Parteifreunde des Präsidenten finden es befremdlich, dass ausgerechnet ein Vorkämpfer für die Armen und sozial schwächer Gestellten sich während des Sommerulaubs in eine üppige Luxusvilla im teuersten Ort der Vereinigten Staaten zurückzieht.

Zu dem genauen Preis, den Steuerzahler für den Obama-Urlaub auf der Ferieninsel Martha’s Vineyard vor der Küste von Massachusetts zahlen müssen, hüllt sich das Weiße Haus in Schweigen. Unter Berufung auf Regierungsquellen berichten US-Medien aber, dass der Mietpreis für das 12 Hektar umfassende Anwesen in der pikfeinen Ortschaft Chilmark bei umgerechnet 35 000 Euro pro Woche liegt.

Auf dem privaten Basketballplatz der "Blue Heron Farm" kann der Präsident seiner größten sportlichen Leidenschaft nachgehen, während Ehefrau Michelle sowie die Töchter Sasha und Malia am Schwimmbeckenrand Sonne tanken oder Golfunterricht von einem Privattrainer erhalten. Das 20 Millionen Dollar Mehrfamilienhaus steht am Rande eines 843 Einwohner zählenden Dorfs, das nach Angaben des statistischen Zentralamts das höchste Pro-Kopf-Einkommen in den USA hat.

Republikaner kritisieren "verschwenderisches Gebaren"

Die Republikaner lassen keine Gelegenheit aus, das "verschwenderische Gebaren" der Obamas als Ausdruck seiner "politischen Verlogenheit" auszulegen. "Die fetten Jahre sind vorbei" habe er gepredigt, als es darum ging, Steuererleichterungen für Besserverdienende abzuschaffen und die Banken zu mehr Disziplin zu zwingen, kritisiert der Abgeordnete John Boehner. Auch die Demokraten sind nicht gerade glücklich über die Entscheidung der Obamas. Dass sie einen schönen Urlaub verdienten, sei unbestritten. "Doch es gibt eine Menge schöner, auch luxuriöser Reiseziele, die nicht gleich Superlative verkörpern müssen", sagte ein Regierungsbeamter. DeT

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