Hannelore Kraft
Hannelore Kraft. Archivbild.

Hannelore Kraft. Archivbild.

Wolfram Kastl

Hannelore Kraft. Archivbild.

Die SPD im Aufwind, die Union verliert. (1/2). Zurück zu Seite 1.

Besonders positiv wird die Arbeit der Ministerpräsidentin bewertet. Hannelore Kraft hat mit 64 Prozent (-1) ihre Popularität bei den Bürgern seit Mai vergangenen Jahres halten können. Hinter der SPD-Politikerin platzieren sich die Spitzenkandidaten von FDP und CDU, Christian Lindner (44 Prozent, -4) und Armin Laschet (40 Prozent, +2). Dahinter folgen Grünen-Schulministerin Sylvia Löhrmann (25 Prozent, -7), Innenminister Ralf Jäger (24 Prozent, -3) sowie Linken-Landeschefin Özlem Demirel (20 Prozent).

Schlusslichter sind im Urteil der Wahlberechtigten Marcus Pretzell (7 Prozent) von der AfD und Michele Marsching (4 Prozent) von den Piraten, die jedoch jeweils einer großen Mehrheit im Bundesland kein Begriff sind.

Kraft gilt als sympathischer und führungsstärker als Laschet

Der vergleichsweise größere Rückhalt der SPD-Ministerpräsidentin spiegelt sich nach wie vor in der Direktwahl-Frage wieder. Können sich die Wähler zwischen Hannelore Kraft und Armin Laschet entscheiden, würden 58 Prozent (+2 zu Oktober) die SPD-Politikerin, 26 Prozent (+6) den CDU-Politiker wählen. Kraft gilt im Vergleich mit Laschet als sympathischer (57:20), führungsstärker (53:20), glaubwürdiger (46:19) und auch als sachkundiger (35:22).

Für den NRW-Trend hat Infratest dimap in dieser Woche 1.002 Wählerinnen und Wähler in Nordrhein-Westfalen telefonisch befragt. Ihre Antworten sind repräsentativ für alle Wahlberechtigten.

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