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Verkehrsminister Groschek hat die Verkehrszentrale NRW in Betrieb genommen - mehr Sicherheit und weniger Unfälle sind das Ziel auf den Autobahnen im Land.

Verkehrsminister Groschek hat die Verkehrszentrale NRW in Betrieb genommen - mehr Sicherheit und weniger Unfälle sind das Ziel auf den Autobahnen im Land.

Federico Gambarini

Verkehrsminister Groschek hat die Verkehrszentrale NRW in Betrieb genommen - mehr Sicherheit und weniger Unfälle sind das Ziel auf den Autobahnen im Land.

Leverkusen (dpa).  Mehr Sicherheit und weniger Unfälle und Staus auf nordrhein-westfälischen Autobahnen sind das Ziel: Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) hat am Montag in Leverkusen den offiziellen Startschuss für die Verkehrszentrale NRW gegeben, die den Verkehrsfluss effektiver und aus einer Hand steuern soll.

Ab sofort werden für die rund 2200 Autobahn-Kilometer im Land alle für den Verkehr wichtigen Entscheidung in der neuen Einrichtung getroffen, betonte der Minister laut Mitteilung. Staufrei könne es aber auch weiterhin auf den stark beanspruchten Autobahnen nicht zugehen. Die Zahl der Baustellen werde wohl noch zunehmen, denn: «Unsere Verkehrsinfrastruktur ist teilweise in erbärmlichem Zustand.»

In der neuen Zentrale fließen Daten zur aktuellen Verkehrslage, zu Baustellen, Staus oder Unfällen zusammen und werden rund um die Uhr für einen besseren Verkehrsfluss eingesetzt. Infotafeln geben Autofahrern fortlaufend Hinweise etwa zu Umleitungen, Staus, Tagesbaustellen und Lastwagen-Überholverboten oder melden eine vorübergehende Freigabe von Seitenstreifen.

Um bis zum Jahr 2015 mehr dieser «Verkehrsbeeinflussungsanlagen» an den NRW-Autobahnen anzubringen, gibt der Bund rund 50 Millionen Euro. Die Leverkusener Einrichtung mit zunächst knapp 60 Mitarbeitern soll laut Ministerium noch weiter ausgebaut werden. Die bisher zuständigen Verkehrsleitzentralen bei den Bezirksregierungen in Köln und Arnsberg stellen ihre Arbeit ein.

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