Warnstreik
6 Prozent mehr Lohn sind gefordert: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind auf dem Weg zu einer Kundgebung. Foto: Arno Burgi

6 Prozent mehr Lohn sind gefordert: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind auf dem Weg zu einer Kundgebung. Foto: Arno Burgi

dpa

6 Prozent mehr Lohn sind gefordert: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind auf dem Weg zu einer Kundgebung. Foto: Arno Burgi

Düsseldorf. Update: Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben am Donnerstag weitere Warnstreiks begonnen. Unter anderem legten in Nordrhein-Westfalen am Morgen Mitarbeiter der Universitätskliniken Essen, Köln und Düsseldorf die Arbeit nieder. Dort werde am Donnerstag die Hälfte der Operationssäle geschlossen bleiben, sagte ein Verdi-Sprecher.

Die Notfallversorgung sei aber gesichert. Die Gewerkschaften haben die Mitarbeiter von Ministerien, Finanzämtern und Uniklinken, an Gerichten, Hochschulen und bei der Polizei zu dem Warnstreik aufgerufen.

Am Mittag ist eine Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf geplant, bei der Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer des Deutschen Beamtenbundes, Willi Russ, sprechen sollen.

Verdi erwartet rund 6000 Teilnehmer. Darunter befinden sich auch Lehrer und Polizisten aus Wuppertal. An einigen Schulen fällt Unterricht aus.

Besonders empört zeigen sich die Streikenden darüber, dass die Arbeitgeber - die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) - trotz bereits zweier Verhandlungsrunden immer noch kein Angebot vorgelegt hätten. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde ist vom 16. bis 18. Februar wieder in Potsdam geplant.

Aktionen sind im Laufe des Tages auch in Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg geplant. Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder eine Verbesserung im Gesamtvolumen von sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnt dies als viel zu hoch ab.

Meldung vom 8. Februar -  Eine Woche vor der nächsten Verhandlungsrunde über die Gehälter im öffentlichen Dienst der Länder soll es am Donnerstag wieder in mehreren Bundesländern Warnstreiks geben. In Nordrhein-Westfalen sollen Mitarbeiter von Ministerien, Finanzämtern und Uniklinken, an Gerichten, Hochschulen und bei der Polizei die Arbeit niederlegen.

Am Mittag ist eine Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf geplant, bei der Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer des Deutschen Beamtenbundes, Willi Russ, sprechen sollen. Verdi erwartet zu der Kundgebung rund 6000 Teilnehmer.

In Niedersachsen liegt der Schwerpunkt auf den Straßen- und Autobahnmeistereien, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. In Bremen soll der Warnstreik unter anderem die Sozialzentren, das Jobcenter, die Universität sowie das Amt für Straßen und Verkehr betreffen.

In Hamburg haben die Gewerkschaften alle rund 28 000 Landesbeschäftigten des öffentlichen Dienstes aufgefordert, die Arbeit einen Tag lang ruhen zu lassen. Betroffen seien Schulen, Hochschulen, Bezirksämter, Behörden und Landesbetriebe. Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder eine Verbesserung im Gesamtvolumen von 6 Prozent. Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) ist Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite. dpa/ Red

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