Politischer Aschermittwoch ist nichts für Zartbesaitete - im wichtigen Wahljahr 2017 dürfte erst recht mit deftigen Redeschlachten zu rechnen sein. Die NRW-SPD schickt ihren Kanzlerkandidaten ins Rennen.

«Jetzt ist Schulz!»
«Jetzt ist Schulz!»: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wird beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen gefeiert. Foto: Angelika Warmuth

«Jetzt ist Schulz!»: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wird beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen gefeiert. Foto: Angelika Warmuth

dpa

«Jetzt ist Schulz!»: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wird beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen gefeiert. Foto: Angelika Warmuth

Schwerte/Kirchveischede. Im Superwahljahr 2017 wollen die Parteien beim Politischen Aschermittwoch in die Vollen gehen - vor allem auch in Nordrhein-Westfalen. Die Landtagswahl in gut zehn Wochen gilt als wichtigstes Stimmungsbarometer für die Bundestagswahl im September. Dementsprechend bietet die NRW-SPD ihr Spitzenpersonal auf: Bei ihrer traditionellen Aschermittwochsveranstaltung im westfälischen Schwerte (18.15 Uhr) knöpfen sich SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die politischen Gegner vor.

Im sauerländischen Kirchveischede wird zuvor (17.00 Uhr) CDU-Landeschef Armin Laschet die Politik der rot-grünen Landesregierung zerlegen. Die Grünen schicken in Köln (12.00 Uhr) ihre Spitzenkandidaten für die Landtags- und die Bundestagswahlen ins Rennen, Schulministerin Sylvia Löhrmann und Bundesparteichef Cem Özdemir.

Im Mondpalast in Wanne-Eickel (20.00 Uhr) wollen FDP-Parteichef Christian Lindner und Schleswig-Holstein Landtagsfraktionschef Wolfgang Kubicki in die Redeschlacht ziehen. Neben den Parteien nutzen auch Kirchen und Unternehmerverbände den Aschermittwoch, um ihre Botschaften unter das Volk zu bringen. (dpa)

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