Was zunächst absurd klingt, ist in Wahrheit durchaus vernünftig: Rauf mit der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent. Es stimmt: Die private Nachfrage wird auf Sicht darunter leiden, die Schwarzarbeit einen Schub erhalten.

Aber welche Alternativen gibt es? Schon heute ist die Staats-Verschuldung so hoch, dass kaum Raum für politisches Handeln bleibt. Reagieren wir auf die Krise nur mit neuen Krediten, rauben die Zinszahlungen unseren Kindern die Zukunft. Wer sogar Steuersenkungen verspricht, argumentiert unredlich. Es geht nicht darum, etwas zu verteilen.

Gesucht wird der beste Weg, die Belastungen zu schultern. Die höhere Mehrwertsteuer wird sich als das kleinste Übel erweisen.

rolf.eckers@wz-plus.de

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