Entweder wissen die US-Geheimdienste mehr als ihre Kollegen in Europa, oder sie neigen zur Panikmache. Der Reisehinweis des Außenministeriums könnte Gästen aus den USA unnötig Angst einflößen. In Deutschland, Frankreich, England sowie anderen Ländern, in denen Washington nun zu besonderer Vorsicht mahnt, muss man sich andererseits fragen: Wird uns von den US-Behörden etwas vorenthalten, das wir wissen sollten?

Selbst wenn die amerikanische Regierung Recht haben sollte und die Terrorgefahr tatsächlich akut ist, sollte Washington sich zum einen darauf verlassen können, dass man auch auf der anderen Seite des Atlantiks wachsam ist.

Insbesondere sollten Regierung und CIA aber mit offenen Karten spielen und den europäischen Geheimdiensten jene Informationen zukommen lassen, die nicht nur für US-Staatsbürger, sondern auch Europäer bedeutsam sein könnten.

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