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Die Landesvorsitzende der NRW-SPD, Hannelore Kraft (l), und die Fraktionsvorsitzende der NRW-Grünen, Sylvia Löhrmann, lachen am 13. Juli im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf.

Die Landesvorsitzende der NRW-SPD, Hannelore Kraft (l), und die Fraktionsvorsitzende der NRW-Grünen, Sylvia Löhrmann, lachen am 13. Juli im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf.

dpa

Die Landesvorsitzende der NRW-SPD, Hannelore Kraft (l), und die Fraktionsvorsitzende der NRW-Grünen, Sylvia Löhrmann, lachen am 13. Juli im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf.

Hamburg/Düsseldorf (dpa). Rund 100 Tage nach dem Start könnte die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen jetzt eine komfortable Mehrheit erringen. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Hamburger Magazins «Stern» kämen SPD und Grüne zusammen auf 54 Prozent der Wählerstimmen und damit auf die absolute Mehrheit.

Stark sind vor allem die Grünen: Sie würden mit 19 Prozent rund 7 Punkte erhalten mehr als bei der Landtagswahl am 9. Mai. Die SPD liegt dagegen mit 35 Prozent etwa auf dem Niveau ihres Landtagswahlergebnisses (34,5 Prozent).

Die CDU fällt in der Forsa-Umfrage von 34,6 Prozent im Mai auf derzeit 31 Prozent zurück. Die FDP würde mit 3 Prozent an der Fünf- Prozent-Hürde scheitern. Bei der Wahl im Mai hatten die Liberalen 6,7 Prozent erhalten. Die Linke verschlechtert sich leicht von 5,6 auf 5 Prozent.

Zur Arbeit von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) haben die Befragten zwischen Rhein und Weser noch keine rechte Meinung. 23 Prozent äußerten sich zufrieden, 22 Prozent unzufrieden - und 55 Prozent hatten gar keine Meinung.

Im Duell um den CDU-Landesvorsitz hat Ex-Integrationsminister Armin Laschet die Gunst der CDU-Anhänger. 54 Prozent würden sich für Laschet als Nachfolger von Jürgen Rüttgers auf dem Posten des Landesparteichefs entscheiden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen käme nur auf 28 Prozent.

Für die große Mehrheit der CDU-Anhänger (80 Prozent) ist es wichtig, dass sich der neue Landesvorsitzende voll auf seine Arbeit vor Ort konzentrieren sollte. Bis zum 30. Oktober läuft in der NRW-CDU noch eine Mitgliederbefragung über den neuen Landeschef.
 

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