Zwei Syrien-Rückkehrer aus Nordrhein-Westfalen sollen sich im Nahen Osten dem Islamischen Staat angeschlossen haben. Nun müssen sie in Düsseldorf als mutmaßliche islamistische Terroristen vor Gericht.

Islamischer Staat
Die beiden Syrien-Rückkehrer, die vor Gericht stehen, sollen laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf Terroristen des Islamischen Staats gewesen sein. (Symbolbild)

Die beiden Syrien-Rückkehrer, die vor Gericht stehen, sollen laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf Terroristen des Islamischen Staats gewesen sein. (Symbolbild)

dpa

Die beiden Syrien-Rückkehrer, die vor Gericht stehen, sollen laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf Terroristen des Islamischen Staats gewesen sein. (Symbolbild)

Düsseldorf. Zwei Syrien-Rückkehrer aus Hagen und Ennepetal müssen an diesem Montag  auf die Anklagebank des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. Bei ihnen handelt es sich laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf um Terroristen des Islamischen Staats.

Die Männer sollen früher zum Umfeld der verbotenen Islamistengruppe Millatu Ibrahim gehört haben. In Solingen sollen sie über einen Mittelsmann Verbindung zu einer IS-Kontaktperson in der Türkei geknüpft haben und über die Türkei nach Syrien gelangt sein.

Nach nur einer Woche in einem Ausbildungslager hätten sie jedoch im Sommer 2014 beschlossen, nach Deutschland zurückzukehren. Im August 2015 soll der Hauptangeklagte allerdings versucht haben, erneut und diesmal mit seiner Ehefrau in das vom IS kontrollierte Gebiet zu reisen.

Dazu sei es aber nicht gekommen, weil er bereits bei der Passkontrolle am Flughafen von der Polizei vorläufig festgenommen worden sei. Das Gericht hat zunächst Verhandlungstermine bis Februar 2018 angesetzt. (dpa)

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