Die (sprachliche) Verständigung von Ärzten und Patienten steht nicht zum Besten. Ein Thema, mit dem sich NRW-Sozialminister Schneider auseinandersetzen muss.
Die (sprachliche) Verständigung von Ärzten und Patienten steht nicht zum Besten. Ein Thema, mit dem sich NRW-Sozialminister Schneider auseinandersetzen muss.

Die (sprachliche) Verständigung von Ärzten und Patienten steht nicht zum Besten. Ein Thema, mit dem sich NRW-Sozialminister Schneider auseinandersetzen muss.

Uwe Schinkel/Archiv

Die (sprachliche) Verständigung von Ärzten und Patienten steht nicht zum Besten. Ein Thema, mit dem sich NRW-Sozialminister Schneider auseinandersetzen muss.

Düsseldorf (dpa). Gute Deutschkenntnisse bleiben nach Ansicht von NRW-Sozialminister Guntram Schneider (SPD) eine Voraussetzung, um als Arzt in Deutschland arbeiten zu können. «Natürlich müssen Ärzte, die in deutschen Krankenhäusern oder in anderen Bereichen des Gesundheitswesens tätig werden wollen, Deutsch können - im Interesse der Patientensicherheit, aber auch der betroffenen Ärzte selbst», sagte Schneider der Deutschen Presse-Agentur.

Sprachtests seien bei ausländischen Ärzten eine wichtige Grundlage für die Berufsanerkennung in Nordrhein-Westfalen. «Da stehen Deutschkenntnisse ganz oben an. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit», meinte Schneider. Der Minister trat damit dem Eindruck entgegen, er fordere von den Patienten Englisch-Kenntnisse, um mit ausländischen Ärzten sprechen zu können.

So hatte die Deutsche Stiftung Patientenschutz in den vergangenen Tagen kritisiert, Schneider schiebe den Schwarzen Peter den Patienten zu. «Diese brauchen aber keinen Englisch-Kurs, sondern qualifizierte medizinische Hilfe. Das erfordert vor allem gute Deutschkenntnisse der Ärzte», hatte Stiftungsvorstand Eugen Brysch betont. Die Stiftung schätzt, dass etwa 20 Prozent aller Ärztefehler auf mangelnde Sprachkenntnisse zurückzuführen sind.

Allein in NRW stammen laut Gesundheitsministerium rund 6000 der etwa 37 500 Krankenhausärzte aus dem Ausland. Sozialminister Schneider sprach von einer «extrem steigenden Tendenz».

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