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Die Sonne(nblume) lacht . . .und NRWs Schüler haben Aussicht auf Hitzefrei.

Die Sonne(nblume) lacht . . .und NRWs Schüler haben Aussicht auf Hitzefrei.

dpa

Die Sonne(nblume) lacht . . .und NRWs Schüler haben Aussicht auf Hitzefrei.

Düsseldorf. Kurz nach Ende der Sommerferien haben die Schüler in Nordrhein-Westfalen schon wieder Aussicht auf Hitzefrei. Für diesen Donnerstag prognostizieren Wetterfrösche den heißesten Tag des Jahres mit Temperaturen von örtlich bis zu 37 Grad. Ob es Hitzefrei gibt oder nicht, entscheide der jeweilige Schulleiter, erläuterte der Sprecher des Düsseldorfer Schulministeriums, Thomas Breuer, am Mittwoch auf dpa-Anfrage.

Die Rahmenbedingungen sind in einem «Runderlass Hitzefrei» geregelt. «Beträgt die Raumtemperatur weniger als 25 Grad Celsius, so darf Hitzefrei nicht erteilt werden», heißt es dort. Mehr als 27 Grad seien dagegen ein «Anhaltspunkt» für die von den schwitzenden Schülern so sehnsüchtig erwartete Lautsprecherdurchsage. Eine fixe Temperaturgrenze für ein eindeutiges Hitzefrei legt der Erlass aber nicht fest, da auch die Luftfeuchtigkeit in Betracht gezogen werden soll.

Keine Chance früher ins Freibad zu kommen haben Schüler der Sekundarstufe II. Ab Klasse 11 muss auch bei Hitze gebüffelt werden. Immerhin legt der Erlass fest: «Auf die bei hohen Temperaturen verminderte Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist Rücksicht zu nehmen, Klassenarbeiten sollen nach Möglichkeit nicht geschrieben werden.» Im Einzelfall sollen Schüler, denen Kreislaufbeschwerden oder ein Hitzestau drohen, vom Unterricht befreit werden.

«Die Schulleiter gehen sehr verantwortungsvoll mit diesem Ermessensspielraum um», sagte Breuer. Wie viel Unterrichtsausfall ein durchschnittlicher Sommer in NRW verursacht konnte er aber nicht sagen. «Wir führen keine Hitzefrei-Statistik.»
 

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