Pressekonferenz zum erschossenen Angreifer von Paris
Das Landeskriminalamt veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Angreifers von Paris. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Mann mit den sieben Identitäten machen können.

Das Landeskriminalamt veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Angreifers von Paris. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Mann mit den sieben Identitäten machen können.

LKA/Repro: Roland Weihrauch/dpa

Das Landeskriminalamt veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Angreifers von Paris. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Mann mit den sieben Identitäten machen können.

Düsseldorf/Recklinghausen (dpa). Die nordrhein-westfälische Polizei durchleuchtet mit einem 60-köpfigen Ermittlerteam den bei einem Terrorangriff in Paris getöteten mutmaßlichen Islamisten aus Recklinghausen. Am Montag war das Landeskriminalamt damit beschäftigt, sich ein umfassendes Bild der Person und seiner verschiedenen Alias-Namen zu verschaffen, wie ein Sprecher sagte. Es gebe es viele offene Fragen zu dem Mann zu klären, der seit 2014 in einem Asylbewerberheim in Recklinghausen untergebracht war.

Der mutmaßliche Islamist war am ersten Jahrestag des Anschlags auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» an einer Polizeistation in Paris auf zwei Polizisten zugelaufen, hatte «Allah ist groß» gerufen und ein Schlachterbeil gezogen. Die Beamten erschossen ihn.

Der Mann soll Behörden in mehreren europäischen Ländern mindestens sieben verschiedene Identitäten vorgespielt heben. Die deutsche Polizei war seit Mai 2014 unter anderem wegen verschiedener Gewalt- und Drogendelikte gegen ihn vorgegangen. Auch als Sympathisant der Terrormiliz IS war er aufgefallen, weil er IS-Fahnen angefertigt hatte. Das Strafverfahren war aber eingestellt worden.

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