Aachen (dpa). Für drei syrische Flüchtlinge ist an der belgischen Grenze bei Aachen eine wahre Odyssee zu Ende gegangen.

Nach Polizeiangaben von Donnerstag hatten Beamte die Männer in einem Fernreisebus aufgegriffen. Ihre Flucht soll sie über die Türkei, Brasilien, Kolumbien, Spanien und Belgien nach Deutschland geführt haben. Sie seien bis zu über einem Jahr unterwegs gewesen. Die Männer gaben an, vor Folter und dem Militärdienst geflohen zu sein. Jeder will umgerechnet knapp 9000 Euro an Schleuser bezahlt haben.

Bei der Kontrolle an der belgischen Grenze hatten sie der Polizei gefälschte israelische Reisepässe vorgelegt. «Sie waren froh in Deutschland angekommen zu sein», sagte ein Polizeisprecher.

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