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Peter de Thier

Peter de Thier

Peter de Thier

Während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr hatte Barack Obama versprochen, dass unter ihm als neuem US-amerikanischen Präsidenten alles anders werden würde. Insbesondere werde er als sozialliberaler und volkstümlicher Regierungschef sich privat von einer bescheidenen Seite zeigen. Vor dem Hintergrund einer historischen Rezession wollte er beweisen, dass der Präsident die Probleme des Durchschnittsamerikaners nachvollziehen kann.

So gesehen sendet sein Urlaub auf der Insel Martha’s Vineyard, einem beliebten Reiseziel der Reichen und Mächtigen, in der Tat das falsche Signal. Die Kritik ist berechtigt, insbesondere deswegen, weil der Steuerzahler die Rechnung zahlt. Ein Mann, der sich während der ersten Monate im Amt durch Weitsicht und außerordentliche Intelligenz auszeichnete, hätte in diesem Fall auch etwas mehr Fingerspitzengefühl beweisen müssen.

politik@wz-plus.de

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