Proteste gegen Fracking
Aktivisten verschiedener Umweltbewegungen protestieren vor dem Bundeskanzleramt gegen das umstrittene Gas-Fracking. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Aktivisten verschiedener Umweltbewegungen protestieren vor dem Bundeskanzleramt gegen das umstrittene Gas-Fracking. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

dpa

Aktivisten verschiedener Umweltbewegungen protestieren vor dem Bundeskanzleramt gegen das umstrittene Gas-Fracking. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Düsseldorf. Die umstrittene Fracking-Technologie zur Förderung von Erdgas wird im neuen Landesentwicklungsplan (LEP) für Nordrhein-Westfalen ausgeschlossen. Das kündigte Staatskanzleichef Franz-Josef Lersch-Mense (SPD) am Montag in Düsseldorf an.

Beim Fracking wird Gestein aus bis zu 5000 Metern Tiefe unter Einsatz eines Gemisches aus Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem hydraulischen Druck aufgebrochen, um Gas zu fördern. Kritiker sehen darin unkalkulierbare Risiken für die Umwelt und das Trinkwasser. Mit der Aufnahme in den LEP wird das Fracking-Verbot für ganz NRW langfristig verbindlich. Der Plan soll im Herbst im Landtag beschlossen werden. Er regelt die Rahmenbedingungen für Flächennutzungen in NRW. (dpa)

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