Arbeitslosenzentrum
Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach. Seit Jahresbeginn gibt es auch dafür wieder Geld vom Land.

Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach. Seit Jahresbeginn gibt es auch dafür wieder Geld vom Land.

Jörg Knappe

Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach. Seit Jahresbeginn gibt es auch dafür wieder Geld vom Land.

Düsseldorf. Nordrhein-westfälische Arbeitslosenzentren werden seit Jahresbeginn wieder mit Landesmitteln unterstützt. 145 Einrichtungen hätten jetzt eine Förderzusage erhalten, berichtete NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) am Mittwoch in Düsseldorf.

Jährlich stünden dafür fünf Millionen Euro zur Verfügung. Damit werde ein schwerer Fehler der schwarz-gelben Vorgängerregierung korrigiert, betonte Schneider. Die Einstellung der Landesförderung durch die CDU/FDP-Koalition im Jahr 2008 habe dazu geführt, dass viele Kommunen die Beratungsangebote einschränken oder ganz einstellen mussten.

Grundsätzlich werde jetzt in jeder größeren Stadt und jedem Kreis mindestens eine Arbeitslosenberatungsstelle und ein Arbeitslosenzentrum gefördert. Arbeitslosenberatungsstellen informieren über Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, beraten bei wirtschaftlichen und psychosozialen Problemen und bieten Hilfestellung bei rechtlichen Fragen an.

Arbeitslosenzentren bieten vor allem soziale Kontakte und öffnen Türen zu weiterführenden Beratungsangeboten. Die Einrichtungen wenden sich insbesondere an Langzeitarbeitslose, die Hartz IV beziehen, aber auch an andere Erwerbslose, von Arbeitslosigkeit Bedrohte, Berufsrückkehrer und Aufstocker.

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