Düsseldorf. Die Wirtschaftskrise trifft die Verbraucher in NRW mit immer stärkerer Wucht: Die Sorgen um die pünktliche Mietzahlungen, hohe Kredite und schwindende Einnahmen häufen sich.

Die schwarz-gelbe Landesregierung reagiert mit dem wachsenden Bedürfnis nach kompetenter Beratung mit einer Ausweitung des Beratungsangebots durch die Verbraucherzentralen. "Wir eröffnen drei neue Beratungsstellen und geben mehr Geld", kündigte Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg (CDU) am Freitag an.

In diesem Jahr erhält die Verbraucherzentrale rund 9,3 Millionen Euro vom Land und damit 500.000 Euro mehr als zuletzt. Im kommenden Jahr soll der Betrag noch einmal auf 9,7 Millionen Euro aufgestockt werden. Die neuen Beratungsstellen werden die Schwerte, Lennestadt und lippstadt eingerichtet.

"Gerade in eher ländlichen Bereichen ist der Beratungsbedarf zuletzt gestiegen", sagte Klaus Müller, Chef der NRW-Verbraucherzentrale. Denn dort seien seit geraumer Zeit wieder Drückerkolonnen unterwegs, zudem gebe es immer mehr Abzocke per Telefon - zum Beispiel bei Internetverträgen.

Derzeit gibt es 54 Beratungsstellen landesweit.

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