Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische SPD setzt bei der kommenden Landtagswahl auf eine Erneuerung der Landtagsfraktion. Bei der zwischen den Parteiregionen ausgehandelten Aufstellung sind unter den aussichtsreichen ersten 40 Plätzen 15 neue Namen.

Hintergrund: Bei der Landtagswahl 2005 sind durch das extrem schlechte Wahlergebnis der SPD nur sehr wenige Direktkandidaten ins Parlament gekommen, aber sehr viele von der Liste. Die war aber eher nachlässig zusammengestellt worden. So rückten SPD-Politiker aus den Landkreisen Coesfeld oder Borken auf, obwohl die Partei dort kaum Stimmen geholt hat.

Nun werden mit den Ex-Juso-Chef Marc Herter (Platz 6) und dem Kölner SPD-Chef Jochen Ott (Platz 8) gezielt Schwerpunkte gesetzt. Die Liste will die Landes-SPD am 27. Februar in Dortmund offiziell absegnen.

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