SPD Nordrhein-Westfalen zur Stärkung des Ruhrgebiets
Der nordrhein-westfälische SPD-Parteichef Michael Groschek auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Archivbild.

Der nordrhein-westfälische SPD-Parteichef Michael Groschek auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Archivbild.

Federico Gambarini

Der nordrhein-westfälische SPD-Parteichef Michael Groschek auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Archivbild.

Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzende Michael Groschek will auf dem SPD-Parteitag im Dezember doch nicht als Bundesvize kandidieren. «Inzwischen ist klar, dass an Männern in der Parteispitze kein Mangel herrschen wird. Deshalb verzichte ich auf die Kandidatur zum Stellvertreter», sagte Groschek der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung». Er sei froh, «dass mehr Frauen für den Vorstand kandidieren».

In der SPD nimmt damit die personelle Neuaufstellung SPD nach dem Desaster bei Bundestagswahl konkretere Formen. Zuvor hatte die bisherige stellvertretende Vorsitzende Aydan Özoguz angekündigt, sich nicht erneut für das Amt zu bewerben. Sie will aber mit dafür sorgen, dass der Posten an die bayerische SPD-Vorsitzende Natascha Kohnen geht. Außerdem sollen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer SPD-Vize werden. Schwesig hatte im «Spiegel» Parteichef Martin Schulz daran erinnert, dass die neue SPD weiblicher werden solle.

Der SPD-Landesvorstand hatte Groschek im September für den Posten nominiert. Mit Parteichef Schulz und Schatzmeister Dietmar Nietan sei die NRW-SPD «an der Spitze der Partei stark vertreten», begründete Groschek seinen Verzicht weiter. Die NRW-SPD hat zudem sechs Beisitzer für den Bundesvorstand nominiert, darunter vier Frauen.

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