Essen (dpa). Der Vorstoß zur Wiedereinführung von Studiengebühren trifft bei Uni-Rektoren in NRW auf Zustimmung. «Eine angemessene und sozial gerechte Beteiligung der Studierenden an der Studienfinanzierung ist sinnvoll», sagte die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Ursula Gather, der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (WAZ/Dienstag).

Gather plädierte für ein Modell, bei dem die Studenten die Gebühr erst nach dem Studium zahlen müssten. So würde niemand von einem Studium abgehalten.

Die bundesweite Hochschulrektorenkonferenz hatte zuvor eine Neuauflage der Studiengebühren gefordert. In NRW ist das Studium seit dem Wintersemester 2011/12 wieder gebührenfrei.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) verteidigt diese Entscheidung. «Die Abschaffung der Gebühren ist ein Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit», sagte sie.

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