Düsseldorf. Im Kampf gegen die Genitalverstümmelung bei Frauen startet die NRW-Landesregierung ein bundesweit einmaliges Beratungsangebot. Ab sofort stehen an zwei Tagen in der Woche telefonisch Experten zur Verfügung, die Hinweise entgegennehmen und Hilfestellungen anbieten.

In Nordrhein-Westfalen sind zwischen 5000 und 6000 Mädchen und Frauen von den brutalen Beschneidungen betroffen, die vor allen Dingen in Ostafrika angewendet wird. „Das ist hier eine Straftat, was die Betroffenen oft nicht wissen“, sagte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). Oft zeigten sich Verstümmelungen erst im Krankenhaus, wenn die Frauen Kinder gebären wollten. In manchen Ländern wie etwa Sudan oder Somalia werden mehr als 90 Prozent der Mädchen verstümmelt. fu

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