Der Winter bricht Rekorde. Es wird aber wärmer.

Düsseldorf. Der harte Winter sorgt für Rekorde: Auf den Autobahnen sowie den Bundes- und Landstraßen wurde in diesem Jahr so viel Salz wie nie gestreut. 250.000 Tonnen haben die Streufahrzeuge der Straßenmeistereien in diesem Jahr bereits im Kampf gegen Eis- und Schneeglätte gestreut.

"Das sind 50.000 Tonnen mehr als im vergangenen Jahr. Und das war bisher unser Rekordjahr", sagte Bernd Löchter vom zuständigen Landesbetrieb StraßenNRW unserer Zeitung.

Der Salzmangel wird derweil immer dramatischer. Mehrere Straßenmeistereien mussten in den vergangenen Tagen vorübergehend den Streudienst einstellen, weil ihnen Salz fehlte. So stellten am Dienstag die Straßenmeistereien Halle, Recklinghausen und Unna teilweise oder komplett den Streudienst ein.

Laut Norbert Bonanati vom Deutschen Wetterdienst werden sich die Temperaturen bis zur nächsten Woche bei vier bis acht Grad einpendeln. Der für Mittwoch vorausgesagte Schnee im Rheinland werde wegen der milderen Temperaturen als Regen fallen. Glatt könnte es dann am Abend werden, wenn die nassen Stellen überfrieren. Denn in der Nacht bleibt es erst einmal frostig. "Einen Winter-Rückfall wird es aber nicht geben", verpricht Norbert Bonanati.

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