Die neu entfachte Debatte über den Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft nährt alte Ängste. Mit dem Investor war für die Kritiker des Verkaufs der schlimmste aller Albträume wahr geworden: Ein Investmentfonds, dem es - so der Vorwurf - nicht um die Mieter, sondern um Gewinnmaximierung gehe.

Mieterverbände und Opposition warnten, dass die Bewohner eben nicht vor Mieterhöhungen und Wohnungsverkäufen sicher seien. Die nun bekannt gewordenen Details sind skurril und befeuern die Kritik.

Die entscheidende Frage ist aber dieselbe geblieben: Trägt die Sozialcharta? Und auch die politische Gefechtslage ist unverändert: Ein Wort steht gegen das andere.

 

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