Zwei Landespolitiker haben gestern bei der höchst interessanten Anhörung vor dem Landes-Verfassungsgericht in Münster gefehlt. Hendrik Wüst und Christian Lindner, den beiden jungen Generalsekretären von CDU und FDP, hätte die Nachhilfe in Sachen Staatsbürgerkunde gut getan.

Die beiden wollten aus rein taktischen Gründen den Termin am 7. Juni. Der steht seit gestern mehr denn je auf der Kippe. Die Signale der Richter sind eindeutig: Die zweifeln an der Legitimität des Termins. Fällt er, ist das ein Sieg für die Demokratie und eine Riesenblamage für Schwarz-Gelb.

frank.uferkamp@wz-plus.de

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