Kaum Probleme an den Flughäfen, Verspätungen bei der Bahn.

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Das große Chaos ist in NRW ausgeblieben. Doch wie hier auf einer Landstraße in Düsseldorf ging es vielerorts nur langsam durch den Schnee.

Das große Chaos ist in NRW ausgeblieben. Doch wie hier auf einer Landstraße in Düsseldorf ging es vielerorts nur langsam durch den Schnee.

dpa

Das große Chaos ist in NRW ausgeblieben. Doch wie hier auf einer Landstraße in Düsseldorf ging es vielerorts nur langsam durch den Schnee.

Düsseldorf. Auf verschneiten und zum Teil glatten Straßen haben sich am Wochenende binnen 24 Stunden mehr als 1.100 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen ereignet. Zwar war das befürchtete Chaos durch Sturmtief "Daisy" ausgeblieben. Doch vielerorts gerieten Autos auf rutschigen Straßen ins Schleudern und landeten im Graben.

Zwei Menschen kamen ums Leben, Sachschäden gehen in die Millionen

Am frühen Morgen starb ein 22 Jahre alter Mann in Kerken (Kreis Kleve), nachdem er mit dem Auto gegen einen Baum geprallt war. In der Nacht zu Samstag war ein Beifahrer beim Zusammenprall zweier Autos in Übach-Palenberg (Kreis Heinsberg) ums Leben gekommen.

"Die meisten Unfälle brachten lediglich Blechschäden mit sich", sagte ein Polizeisprecher der Landesleitstelle in Neuss am Sonntag. Dennoch erlitten 16 Menschen schwere und 88 Menschen leichte Verletzungen. Der Sachschaden summierte sich laut der Polizei auf rund 3,2 Millionen Euro.

Der Flugverkehr auf den großen Airports im Land verlief trotz der Schneefälle normal. Die Winterdienste meisterten die Situation mit Schichten rund um die Uhr, um Start- und Landebahnen zu räumen und die Maschinen zu enteisen. Vereinzelt gab es leichte Verspätungen. Der Flughafen Köln/ Bonn hatte am Samstag mehrere Maschinen aus Frankfurt aufgenommen, die wetterbedingt nicht in der Mainmetropole landen konnten.

Bahnreisende im Regionalverkehr mussten manche Verzögerung in Kauf nehmen. Auch ICE-Züge verkehrten zwischen Köln und Berlin mit halber Wagen- und Sitzplatzzahl. In mehreren Städten wie etwa Essen und Wuppertal fielen Buslinien aus.

Mit 50.000 Tonnen des knapp gewordenen Streusalzes hatte sich der Landesbetrieb straßen.nrw eingedeckt, um damit die Autobahnen zwischen Rhein und Weser befahrbar zu halten. Auch in Städten und auf Bundesstraßen waren Räum- und Streuwagen im Einsatz. Mancherorts wurde auf Sand zurückgegriffen, weil Streusalz fehlte. lnw

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