Nordrhein-Westfalen ist politisch kein gallisches Dorf. Wenn in Hamburg die Grünen trotz des Streits um ein Mega-Kohlekraftwerk mit der CDU regieren, wenn sie im Saarland mit ihrem Erzfeind FDP bereit sind, eine Koalition einzugehen, muss man davon ausgehen, dass sie auch in NRW nach allen Seiten offen sind.

Die Grünen sind längst zu einer bürgerlichen Partei geworden und rangeln mit der FDP um die Meinungsführerschaft im akademischen Gutverdiener-Lager.

Das Rennen haben sie bei der Bundestagswahl verloren. Sollten sie aber im Mai an Rhein und Ruhr auf Platz 3 liegen, werden sie sich mit der nun schon häufig bewiesenen Flexibilität der CDU andienen. Schließlich geht es um Macht und Dienstwagen.

frank.uferkamp@wz-plus.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer