Hochschulen werden bis 2020 baulich saniert.

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An den nordrhein-westfälischen Hochschulen soll baulich einiges passieren, wie zuletzt hier an der Uni Düsseldorf.

An den nordrhein-westfälischen Hochschulen soll baulich einiges passieren, wie zuletzt hier an der Uni Düsseldorf.

Archiv Bernd Schaller

An den nordrhein-westfälischen Hochschulen soll baulich einiges passieren, wie zuletzt hier an der Uni Düsseldorf.

Düsseldorf. In den kommenden Jahren will die nordrhein-westfälische Landesregierung Milliarden in die Sanierung der bestehenden Unigebäude und in den Neubau von Einrichtungen pumpen. Ein entsprechendes Konzept stellten am Donnerstag NRW-Hochschulminister Andreas Pinkwart (FDP) und Landesfinanzminister Helmut Linssen (CDU) vor. In einem ersten Schritt profitieren vor allem die Hochschulen im Rheinland.

Teilweise tropft der Regen in die Seminarräume

Bis 2020 will das Land acht Milliarden Euro für die Hochschulerneuerung ausgeben. Als vordringlich wurden vor allem die Bochumer Uni und auch die für die Qualität ihrer Lehrer mehrfach preisgekrönte Technische Hochschulen Aachen ausgewählt. Teilweise tropft hier der Regen in die Seminarräume, der Putz bröckelt, Leitungen sind defekt. Dorthin fließen jeweils mehr als 200 Millionen Euro. Ebenso wie nach Düsseldorf - für den Neubau der Fachhochschule.

Die Bergische Uni in Wuppertal zählt ebenfalls zu den Profiteuren des Programms. 70 Millionen Euro gehen dorthin - für Neubauten für den Fachbereich Chemie beziehungsweise die Ingenieurswissenschaften.

Zusammen mit vielen Projekten an den westfälischen Unis und Hochschulen summieren sich die Projekte auf zwei Milliarden Euro. 60Prozent davon übernimmt das Land aus seinem Etat, 40 Prozent stellt der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb, der staatlich beauftragte Immobilienentwickler, zur Verfügung. fu

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