Nachholbedarf beim Ausbau der Betreuungsplätze.

Laut einer Studie kein Grund zur Freude: Der Ausbau an Betreuungsangeboten für Kinder verläuft langsam.
Laut einer Studie kein Grund zur Freude: Der Ausbau an Betreuungsangeboten für Kinder verläuft langsam.

Laut einer Studie kein Grund zur Freude: Der Ausbau an Betreuungsangeboten für Kinder verläuft langsam.

Laut einer Studie kein Grund zur Freude: Der Ausbau an Betreuungsangeboten für Kinder verläuft langsam.

Gütersloh. Der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren kommt laut einer Studie in Westdeutschland nur schleppend voran. Nach Angaben der Bertelsmann Stiftung müssten die alten Bundesländer ihr bisheriges Ausbautempo verdoppeln, wenn sie, wie beschlossen, 2013 für 35 Prozent der unter Dreijährigen einen Platz anbieten wollen. Ein besonders schlechtes Zeugnis erhielt Nordrhein-Westfalen.

Danach gab es im vergangenen Jahr in Westdeutschland Betreuungsplätze für rund zwölf Prozent der Kleinkinder. Am weitesten fortgeschritten war der Ausbau in Hamburg (23 Prozent), am geringsten in Nordrhein-Westfalen (9,4 Prozent) und in Niedersachsen (9,2 Prozent). NRW lag damit unter dem Schnitt der westdeutschen Länder. Beim zeitlichen Umfang der Betreuung liegt das Land dagegen im Spitzenfeld: So sind mehr als die Hälfte der Kinder ganztags in einer Kita untergebracht.

Landesfamilienminister Armin Laschet (CDU) betonte, dass die Zahlen anderthalb Jahre alt seien. Seitdem sei der Ausbau der Betreuungsplätze "massiv vorangetrieben" worden. NRW werde das Ziel erfüllen, 2013 für ein Drittel der Kleinkinder einen Platz zur Verfügung zu stellen.

Mit dem Ausbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können.

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