Bei SPD noch einige Namen offen.

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Wie zu erwarten war, übernimmt NRW-Grünen-Chefin Sylvia Löhrmann das Bildungsministerium.

Wie zu erwarten war, übernimmt NRW-Grünen-Chefin Sylvia Löhrmann das Bildungsministerium.

dpa

Wie zu erwarten war, übernimmt NRW-Grünen-Chefin Sylvia Löhrmann das Bildungsministerium.

Düsseldorf. Erst in der kommenden Woche wollen Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann sagen, wer die neuen Minister der rot-grünen Minderheitsregierung sein werden. Erst soll am 14. Juli die Wahl von Kraft zur Ministerpräsidentin abgewartet werden. Das entspricht dem üblichen Ablauf auch im Bundestag, will man doch niemanden verprellen und so eine Stimme riskieren - zumal es nun in NRW wirklich auf jede einzelne für Rot-Grün ankommt.

Doch einige Dinge sind nun klar. Die Grünen bekommen drei Ressorts und werden sie wohl mit Sylvia Löhrmann (Schule), Johannes Remmel (Umwelt) und Barbara Steffens (Gesundheit) besetzen.

Bei der SPD ist die Lage nicht so klar. Gesetzt ist der Noch-DGB-Landeschef Guntram Schneider für das neu zugeschnittene Ministerium Arbeit, Integration und Soziales. Für das große Ministerium Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr kommt wohl der Kölner Dezernent Norbert Walter-Borjans in Frage - er gehörte zum Kompetenzteam Krafts.

Der Vertrauensposten des Chefs der Staatskanzlei könnte an Norbert Römer gehen. Der in der Partei bestens verankerte Stratege war in vielen Gesprächsrunden Krafts wichtigster Mann. Ute Schäfer wird Familien- oder Hochschulministerin. Bis 2005 war sie Schulministerin. Offen ist, wer Finanz- und Innenminister wird.

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