Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen spielt sich derzeit vor allem zwischen FDP und Grünen ab. Die beiden Parteien, die so klein nicht mehr sind, buhlen vor allem um die Gunst von Ministerpräsident Rüttgers, aber auch um die von SPD-Herausforderin Kraft - man weiß ja nie.

Besonders die Grünen zeigen sich extrem flexibel, wollen unbedingt an die Macht. 30 Jahre nach ihrer Gründung ist aus dem einstigen Sammelbecken von Ökos und Pazifisten eine in weiten Teilen bürgerliche Partei geworden, die sich häufig genug im Öffentlichen Dienst behaglich eingerichtet hat.

Für eine ganze Generation von Grünen in NRW ist die Wahl am 9. Mai nun die letzte Chance noch einmal selbst auf die Chefsessel der Macht zu kommen, wie es 1995 Bärbel Höhn und Michael Vesper gelungen ist. Doch auch für sie gilt: Wer nichts ausschließt, ist beliebig. Ein bisschen konkreter darf es für den Wähler schon sein.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer