Der Schein trügt: Die 3,9-prozentige Preiserhöhung heißt nicht, dass VRR-Kunden die Tickets für Bedürftige mitfinanzieren. Jedenfalls nicht allein über ihren Fahrpreis. Wohl aber zahlen alle Steuerzahler, und damit letztlich auch die Kunden von Bus und Bahn. Denn irgendwoher muss das Geld ja kommen. Das Land ist in der Pflicht - doch was heißt die im Koalitionsvertrag versprochene "Unterstützung" in Euro? Da wird es noch viel Geschacher geben. Und eine Idee droht zerrieben zu werden: die Idee, die auch den ärmeren Bürgern bei einer durchaus nennenswerten Eigenbeteiligung Mobilität und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer