Doch bei der Reduzierung bleibt es bis auf Weiteres.

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den verminderten Mehrwertsteuersatz akzeptieren und strebt stattdessen eine Verschlankung der Bürokratie an.

Das sagten am Donnerstag Landesfinanzminister Helmut Linssen (CDU) und der stellvertretende Ministerpräsident, Hochschulminister Andreas Pinkwart (FDP). Beide räumten ein, dass es derzeit keine politische Mehrheit in den eigenen Reihen für eine Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes gebe.

Linssen stellte in Aussicht, dass schnell eine Lösung bei dem sogenannten Frühstück-Problem gebe. Vor allem Vertreter, aber auch andere Vielreisende monieren seit Jahresbeginn, dass bei einer Hotelübernachtung zwar nur noch der verminderte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent anfällt, für das notwendige Frühstück aber die vollen 19 Prozent kassiert werden.

"Das werden wir rasch ändern", so Linssen. Auch die Hotelbranche hatte sich schon beklagt, weil aus diesem Grund bereits Übernachtungen storniert wurden.

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