Nach der Kölner Silvesternacht hat die NRW-Landesregierung die Ausweitung der Videoüberwachung angekündigt. Duisburg-Marxloh gehört zu den neuen Standorten von Überwachungskameras.

Videoüberwachung
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Duisburg. Die Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten in nordrhein-westfälischen Großstädten nimmt Formen an. Am Mittwoch (12.00 Uhr) stellt die Duisburger Polizei die Kontrollmaßnahme im Stadtteil Marxloh vor. Vergangene Woche hatte bereits die Dortmunder Polizei die Videoüberwachung im Vergnügungsviertel Brückstraße in Betrieb genommen.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte im Frühjahr Überwachungen auch in Essen, Köln und Aachen angekündigt. Sie kommt nach seinen Angaben nur an Kriminalitätsschwerpunkten in Betracht. Die Kameras dürfen allein der Verhinderung von Straftaten dienen und nicht zu einer Verlagerung der Kriminalität an andere Orte führen.

Der Duisburger Stadtteil Marxloh gilt als ein solcher Kriminalitätsschwerpunkt. Die Duisburger Polizeipräsidentin Elke Bartels hatte kürzlich im Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags zur Kölner Silvesternacht über die Probleme in Marxloh mit Drogendelikten, Schlägereien, Diebstahl und Widerstand gegen Polizisten berichtet.

Erfahrungen mit Videoüberwachung gibt es nach Angaben des Ministeriums bereits seit Jahren in Düsseldorf und Mönchengladbach. In Düsseldorf wird zum Beispiel ein berüchtigter Bereich in der Altstadt mit fünf Kameras überwacht. Die Bilder kommen auf der unmittelbar benachbarten Wache an und ermöglichen einen schnellen Einsatz.

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