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28 Fans erlitten bei der Massenpanik bei der DSDS-Autogrammstunde im Oberhausener Centro Knochenbrüche, Kreislaufzusammenbrüche oder einen Schock.

28 Fans erlitten bei der Massenpanik bei der DSDS-Autogrammstunde im Oberhausener Centro Knochenbrüche, Kreislaufzusammenbrüche oder einen Schock.

dpa

28 Fans erlitten bei der Massenpanik bei der DSDS-Autogrammstunde im Oberhausener Centro Knochenbrüche, Kreislaufzusammenbrüche oder einen Schock.

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) sieht nach der Massenpanik mit 60 Verletzten bei einer Autogrammstunde im Oberhausener CentrO gravierende Versäumnisse.

Erst sei die Besucherzahl völlig falsch eingeschätzt worden, dann habe man Polizei und Feuerwehr zu spät alarmiert, sagte er am Donnerstag, ohne konkrete Verantwortliche zu nennen.

Indirekt kritisierte Jäger im Innenausschuss des Landtags in Düsseldorf allerdings das Management des Einkaufszentrums CentrO. Es stelle sich „in jedem Fall“ die Frage, ob der Betreiber seine Pflichten gegenüber den vor der Tür stehenden Besuchern erfüllt habe, erklärte Jäger seinem Redemanuskript zufolge.

Zunächst müsse nun geklärt werden, ob der CentrO-Betreiber oder der Fernsehsender RTL Veranstalter der Autogrammstunde mit Kandidaten der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ war.

Sobald ein entsprechender Bericht der Stadt Oberhausen vorliege, werde geprüft, „ob der Vorfall Anlass ist, das geltende Veranstaltungsrecht zu ändern oder zu ergänzen“, kündigte der Minister an.

Mit bis zu 15 000 Besuchern waren zu der Autogrammstunde am Sonntag dreimal so viele Menschen wie erwartet gekommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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