Ja, die Kanzlerin hat Fehler gemacht. Sie hat ihren Koalitionspartner FDP nicht früh genug in seine Schranken verwiesen, und sie hat als "Madame Non" in Brüssel ein riskantes Spiel mit dem Euro getrieben. Aber die jüngsten General-Attacken aus den eigenen Reihen sind unredlich.

So bleiben die Forderungen nach einem konservativeren Profil der CDU rückwärtsgewandt und dienen nicht der Partei, sondern einzig und allein der persönlichen Profilierung einzelner. Dabei sollten die Kritiker realistisch bleiben: Die Kanzlerin ist noch lange nicht am Ende.

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