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Von Stefan Küper.

Von Stefan Küper.

Von Stefan Küper.

Seit 20 Jahren wurde der Salzstock Gorleben erkundet, als Rot-Grün im Jahr 2000 ein Moratorium verhängte. Für bis zu zehn Jahre sollte die Erkundung ruhen, um Alternativen zu prüfen. Zwar erarbeiteten die Umweltministerien unter Jürgen Trittin (Grüne) und danach unter Sigmar Gabriel (SPD) Konzepte, nach denen Alternativ-Standorte zu Gorleben untersucht werden sollten - doch es passierte nichts. Zwar versprachen Union und SPD 2005, in der Endlager-Frage voranzukommen - doch beide bewegten sich keinen Millimeter.

Für sie ist die Atom-Frage eine taktische, es geht offenbar darum, niemanden zu verschrecken. Dabei wäre es höchste Zeit zu forschen, in Gorleben und anderswo, um ein sicheres Endlager zu schaffen. Sonst liefert die Politik unfreiwillig den Beweis dafür, dass wir schnellstens aus der Atomkraft aussteigen sollten. Denn wer das Endlager-Problem nicht anfasst, bei dem ist die Atomkraft wirklich nicht gut aufgehoben.

stefan.kueper@wz-plus.de

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