Düsseldorf (dpa). Die Sonnenfinsternis hat am Freitag auch die Redeschlachten im nordrhein-westfälischen Landtag überschattet. In einer Aktuellen Stunde über Sparvorschläge der rot-grünen Regierung bemühte der CDU-Abgeordnete Hendrik Schmitz den griechischen Philosophen Platon. Der habe bereits gewusst: «Immer, wenn sich die Sonne verdunkelt, ist das ein Zeichen für die Verschlechterung der Finanzlage.»

Die SPD wies das als «Aberglaube» zurück. Aufgeklärte Menschen wüssten, das die Sonnenfinsternis nur den Ablauf der Gestirne widerspiegle und kein Symbol für Anderes sei, gab der SPD-Abgeordnete Stefan Zimkeit zurück.

Der FDP-Abgeordnete Ralf Witzel diagnostizierte daraufhin «Problem-Blindheit» bei der SPD. «Wer zu lange in die Sonne guckt, kann erblinden», stellte er fest.

Die Grünen hatten eine ganz eigene Interpretation des Himmelsphänomens: «Wenn sich die Sonne verfinstert, dann, weil das die sinnfreiste Aktuelle Stunde seit langem ist», meinte der Angeordnete Martin-Sebastian Abel.

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