Bei Obamas Amtseinführung weinten viele sogar. Fast alle drücken dem neuen mächtigsten Mann der Welt ganz fest die Daumen. Er soll Amerika und der Welt gut tun und Frieden stiften. Als er ankündigte, das menschenunwürdige Gefangenenlager Guantánamo zu schließen, fanden wir Europäer das nur konsequent und richtig. Doch jetzt folgt der Härtetest, wenn Amerika fragt, ob wir einige wenige Guantánamo-Insassen aufnehmen. Das wird heikel. Hoffentlich reicht unsere Obama-Euphorie so weit, dass wir Größe und Menschlichkeit zeigen.

martin.vogler@wz-plus.de

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