Für Personal fehlen in NRW 340 000 Euro.

Düsseldorf. Die 22 unabhängigen Krebsberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen fordern vom Land Zuschüsse in Höhe von rund 340 000 Euro. Damit soll in insgesamt 13 Einrichtungen jeweils eine halbe Personalstelle finanziert werden.

„Wir leisten wertvolle Arbeit und haben bislang nie einen Cent vom Land bekommen. Das ist unverständlich“, sagte gestern Helga Ebel für die Arbeitsgemeinschaft. In den Beratungsstellen würden sowohl Patienten wie auch Angehörige betreut, bekämen dort sowohl Auskunft über Behandlungsmöglichkeiten wie auch psychologische Unterstützung. „Ähnlich ist es bei der Aids-Hilfe. Die erhält aber Geld vom Land“, so Ebel.

Ein Sprecher von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) verwies auf „das vielfältige Beratungsangebot in NRW“. Das Land fördere Dachorganisationen der Selbsthilfe, habe aber „aufgrund der vielen unterschiedlichen Beratungsangebote“ auf eine Förderung einzelner Beratungen verzichtet. fu

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