Publizistin fürchtet um Zukunft des Frauenarchivs.

Alice Schwarzer beruft sich auf eine Zusage von Jürgen Rüttgers und hofft auf Hannelore Kraft.
Alice Schwarzer beruft sich auf eine Zusage von Jürgen Rüttgers und hofft auf Hannelore Kraft.

Alice Schwarzer beruft sich auf eine Zusage von Jürgen Rüttgers und hofft auf Hannelore Kraft.

Uwe Schinkel

Alice Schwarzer beruft sich auf eine Zusage von Jürgen Rüttgers und hofft auf Hannelore Kraft.

Düsseldorf. In der Auseinandersetzung mit der rot-grünen Landesregierung um gekürzte Fördergelder für ihr Archiv der Frauenbewegung hofft die Publizistin Alice Schwarzer auf ein Signal von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). „Sie allein kann jetzt das Problem lösen“, sagte Schwarzer Dienstag in einer gut besuchten Pressekonferenz im Düsseldorfer Heine-Institut.

Das Land hat die Förderung von 210 000 Euro jährlich auf 70 000 Euro gekürzt. Schwarzer bezeichnet die Situation als existenzbedrohend für das Archiv. Sie nennt die Kürzung völlig überraschend, nachvollziehbare Gründe kenne sie nicht. Allerdings vermute sie eine Skepsis der Grünen gegen ihre Einrichtung. „Das ist eine Gegnerschaft, die uns verfolgt“, sagte sie mit dem Verweis auf die Kölner Lokalpolitik. NRW-Frauenministerin Barbara Steffens ist ebenfalls Grüne. Die beeilte sich klarzustellen, dass sie Schwarzer nie persönlich getroffen habe. Die Förderung von Archiven gehöre aber nicht zu den Aufgaben des Ministeriums. fu

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