Die Situation am Horn von Afrika ist alarmierend. Während die Piraten ihren Kampfradius weiter ausdehnen und sich längst nicht mehr damit zufrieden geben, Frachter zu kapern, ringt die internationale Staatengemeinschaft noch um ein Konzept, wie sie einen der wichtigsten Schifffahrtswege sicher machen will. Dabei ist es mehr als fahrlässig, zu reagieren statt zu agieren. Denn die Kaperung eines Kreuzfahrtschiffs hätte eine ganz neue Dimension: Die Piraten würden nicht nur mit Reedereien verhandeln, sondern mit Regierungen. Und dann wäre es nur noch ein kleiner Schritt, bis sich die islamistischen Fanatiker in Somalia der Fischer bedienen, die sich wegen der bitteren Armut im Land auf Piraterie verlegt haben.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer