Mehr als 2000 Polizeibeamtinnen und -beamte begleiten die angemeldeten Versammlungen. "Unser Ziel ist und muss es sein, friedliche Versammlungen zu schützen, Störungen zu verhindern und gegen Gewalt- und Straftäter mit konsequenten Mitteln vorzugehen", so Einsatzleiter Dieter Keil.

Rechtsextreme in Dortmund
Rechtsextremisten haben sich am 05.09.2009 in Dortmund zu einer Kundgebung versammelt. Bei erneuten Protesten erwartet die Polizei am 08.10.2016 in Dortmund zahlreiche gewaltbereite Demonstranten aus dem rechts- und linksextremen Spektrum.

Rechtsextremisten haben sich am 05.09.2009 in Dortmund zu einer Kundgebung versammelt. Bei erneuten Protesten erwartet die Polizei am 08.10.2016 in Dortmund zahlreiche gewaltbereite Demonstranten aus dem rechts- und linksextremen Spektrum.

Bernd Thissen

Rechtsextremisten haben sich am 05.09.2009 in Dortmund zu einer Kundgebung versammelt. Bei erneuten Protesten erwartet die Polizei am 08.10.2016 in Dortmund zahlreiche gewaltbereite Demonstranten aus dem rechts- und linksextremen Spektrum.

Dortmund. In Dortmund haben sich am Samstag rund 500 Hooligans und Neonazis zu einer Kundgebung versammelt. Die Polizei war mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz. Insgesamt rund 350 Menschen nahmen an zwei Gegendemonstrationen teil, wie die Polizei berichtete. Auf dem Weg zur Kundgebung zeigte ein Teilnehmer der Hooligan-Versammlung auf dem Bahnhofsvorplatz den Hitlergruß. Er erhielt eine Anzeige und einen Platzverweis. Es kam zu weiteren Zwischenfällen.

Die Versammlung Blockado mit geschätzten ca. 250 Teilnehmern setzte sich gegen 13.30 Uhr in Richtung Kampstraße / Katharinentreppe in Bewegung.

Die von Kurden angemeldete Versammlung die um 14 Uhr am Nordausgang Hauptbahnhof starten sollte, wurde von ca. 100 Teilnehmern aufgesucht.

 

Ein brennendes Auto


Um 14.35 Uhr wurden Polizeibeamte auf einen brennenden Pkw in der Kapellenstraße in Dortmund-Mitte aufmerksam. In der Nähe das Brandortes wurden eine Flasche und vermutlich Brandbeschleuniger aufgefunden.

Die Feuerwehr löschte den Brand, die Ermittlungen wurden von der Polizei aufgenommen. Ein Zusammenhang mit der Versammlung von Rechtsextremisten und Hooligans kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, gilt nach jetzigem Kenntnisstand sogar als sehr wahrscheinlich. dpa/red

 

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